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Kurzinformationen zu den Preisträgern
Preisträger des Wirtschaftspreises Altmark 2010
ERO Edelstahl-Rohrtechnik GmbH
Dr. Peter Westerbarkey, Geschäftsführer
Industriestr. 1
29410 Salzwedel/ OT Dambeck
www.edelstahltechnik.com
Mit dem Ziel, stets einen nachfragegerechten Lösungsansatz für jeden Kunden zu entwickeln, hat sich das 1991 nahe der Hansestadt Salzwedel gegründete Unternehmen einen international anerkannten Namen gemacht: seine Produkte und Leistungen sind „individuell und nicht von der Stange“.
Und dass man damit richtig liegt, zeigt sich in der Kundenzufriedenheit; so beträgt der Stammkundenanteil über achtzig Prozent.
Begonnen hatte ERO zunächst mit der Produktion von Edelstahl-Abgasanlagen. Mitte der 1990er-Jahre kam es dann durch Einführung des Edelstahlrohr-Systems zur Erweiterung der Produktion im Bereich der Luft- und Klimatechnik.
Im Weiteren wurde das Angebot von ingenieur-technischen Leistungen für beratungsintensive Spezialanfertigungen aus Edelstahl durch die Bildung des Betriebsbereichs „Sonderlösungen in Edelstahl“ deutlich verstärkt. Mit neuen Produkten, mit Innovationen sich verändernde Marktanforderungen offensiv aufzugreifen, das gehört bis heute zur Unternehmensphilosophie, die durch kontinuierliche Investitionen in die Modernisierung des Maschinenparks entsprechend untersetzt ist.
Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen gegenwärtig in die Förderung der Elektromobilität. Hier sieht man in Sachsen-Anhalt ausgeprägte Kompetenzen, so im Bereich der Nutzung alternativer Energien als auch – unter dem Stichwort E-Mobility - im Fahrzeugbau. Und damit den Elektro-Autos und –Bikes zukünftig nie der Strom ausgeht, hat ERO Stromladesäulen entwickelt, die – da kabellos konzipiert – eine „Betankung“ auch bei Regenwetter bedienerfreundlich ermöglichen.
Solche neuen Geschäftsfelder tragen ganz wesentlich zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Region bei. Zudem wird permanent in die Weiterbildung sowie – das ist besonders hervorhebenswert – in die betriebliche Gesundheitsvorsorge investiert. Und nicht zuletzt sei das soziale und ehrenamtliche Engagement der Unternehmensleitung, z.B. in IHK und DIHK, erwähnt, das zum anerkannt guten Ruf des Unternehmens beiträgt.
Preisträger des Existenzgründerpreises Altmark 2010
Kelles Klädener Suppenmanufaktur
Frau Antje Mandelkow
Stendaler Str. 2
39579 Kläden/ b. Stendal
www.kelles-suppe.de
Die Jury hat eine Liste von erfolgreichen Existenzgründungen in der Altmark geprüft und ist einstimmig zu der Bewertung gekommen, Frau Antje Mandelkow mit dem Existenzgründerpreis Altmark 2010 auszuzeichnen.
Seit 1991 betreibt die Familie Mandelkow im nahe Stendal gelegenen Kläden den Gasthof „Zum Feinschmecker“ sowie einen Partyservice. Wirtschaftliche Turbulenzen ließ sie dann nach einem neuen Standbein suchen: so konnte nach einem langen, anstrengendem Weg schließlich im Februar 2009 mit „Kelles Produkten“ das Gewerbe als „Kelles Klädener Suppenmanufaktur“ angemeldet werden. Mit Glas- und Dosenprodukten, die nach althergebrachten, regionalen altmärkischen Familienrezepten hergestellte schmackhafte Suppen, aber auch Wildgulasch, Soljanka und Hühnerfrikassee enthalten, hat sich das junge Unternehmen bereits eine gute Marktposition erarbeiten können. So ist man mit Recht heute stolz darauf, bei großen Handelsketten wie EDEKA, Metro oder Marktkauf mit seinen Produkten gelistet zu sein. Und auch online können die Erzeugnisse „Made in Altmark“ über die Ländergrenzen Sachsen-Anhalts hinaus bezogen werden.
Die vorrangig von Hand hergestellten Suppen- und Fleischprodukte werden schonend zubereitet und dauerhaft, aber ohne zusätzliche chemische Stoffe konserviert. Um der erfreulicherweise steigenden Nachfrage gerecht werden zu können, wird gegenwärtig die Betriebsstätte umgebaut mit dem Ziel, größere Kapazitäten bei Einhaltung gleich bleibend guter Produktqualität zu schaffen. Damit wird eine Steigerung des gegenwärtigen Umsatzes auf eine Million Euro angepeilt. Ein anspruchsvolles, aber realistisches Ziel, das mit der Schaffung weiterer Arbeitsplätze einhergeht. Derzeit verfügt die Suppenmanufaktur über 8 Vollzeit-Arbeitsplätze, in absehbarer Zeit sollen es 12 sein.
Viel Wert legt das junge Unternehmen auf ein ansprechendes Marketing und ein gut gestaltetes Corporate Design, um seine Markenprodukte noch bekannter zu machen. Ein besonderes Plus ist hier die „Suppenkönigin“, dieses Amt hat Josefine Schneider, eine der Töchter der Mandelkows, inne: bei vielen Events, auf Märkten, bei Verkostungen ist sie die Botschafterin von Kelles Klädener Suppenmanufaktur!
In seiner wirtschaftlichen Tätigkeit kann sich das Unternehmen auf eine intensive Begleitung durch die Kreissparkasse Stendal stützen. Das war besonders wichtig bei der Finanzierungsplanung für den Umbau der Gaststätte in die Suppenmanufaktur, immerhin geht es dabei um eine Investition im Gesamtvolumen von 560 TEUR. Und noch im Jahr 2010 soll die neu gestaltete Produktionsstätte fertig sein.
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